Wednesday, 28 June 2017

Reisebericht

Vorweg

Unsere Reisegruppe bestand neben mir aus drei Feuerwehrkollegen. Wir alle sind Freiwillige Feuerwehrmänner, wobei Tom, Mike und Thomas beruflich bei einer Betriebsfeuerwehr arbeiten. Da mir die Aufgabe des "Guides" zugetragen wurde, weil ich schon alle drei Städte, Feuerwehren, zu besuchenden Punkte und die Gegebenheiten vor Ort kenne, wollte ich mich bemühen, den Dreien "meine" USA möglichst authentisch näherzubringen. Was alleine schon aufgrund der landschaftlichen Kontraste der drei Großstädte an beiden Küsten sehr gut gelang, zudem durch die verschiedenen Highlights entlang unserer Tour getoppt wurde. Nicht zuletzt die gepflegten Feuerwehrkontakte, die uns hier zu vielen tollen Erlebnissen verhalfen. Für mich war es nun schon immerhin der vierte USA-Besuch. Mike und Thomas sind überhaupt das erste Mal in den USA.

Dienstag, 29. Juni 2010

Schon zeitig in der Früh (eigentlich noch nachts) starten wir unsere Reise von Traun aus über Ansfelden und Enns, wo wir unsere zwei Kollegen abholen, zum Flughafen Wien-Schwechat, wo wir nach kurzweiliger Fahrt pünktlich eintreffen. Check-In und Gepäckaufgabe sind schnell erledigt, nach einem Frühstück und ein bisschen Warten sitzen wir auch schon in der Embraer 190 der KLM, mit welcher wir um 06:55 Uhr abheben und nach rund zwei Stunden auch schon wieder in Amsterdam – mit einem sehr knappen Durchstarten vor der Landebahn und einer Ehrenrunde – landen. In Amsterdam haben wir für den Flugzeugwechsel gut 1,5 Stunden Zeit, wodurch wir wieder relativ schnell im Flugzeug sitzen, diesmal in einer Boeing 747. Der Flug Richtung Los Angeles (gestartet um 10:40 Uhr) verläuft problemlos und ruhig, kommt uns bei den 11 Stunden Flugzeit jedoch extrem lange vor. Mit all den Zeitverschiebungen erreichen wir LA schließlich beinahe pünktlich gegen 12:40 Uhr Ortszeit. Sofort vom Flughafen führt uns der Weg nach Abschluss der üblichen Formalitäten wie Immigration und Zoll zum Autovermieter "National", wohin uns ein eigener kostenloser Shuttlebus fährt.

Die Übernahme des Autos erfolgt relativ rasch und einfach – Daten ausfüllen, Ausweise vorzeigen, Vertrag unterschreiben und schon geht's raus zur Auswahl des Autos. Wir haben die größte SUV-Klasse gebucht, einen "Fullsize SUV". Den Herren an der Vermietung haben wir gebeten, uns das "größte" Auto zu geben, woraufhin er uns letztlich zur Premiumklasse hinüber lotst, wo ein einzelnes regelrechtes Schiff zwischen den Mercedes und Dodge's heraussticht. Das ist unser Auto, das nehmen wir – ein brandneuer Chevrolet Suburban (lt. Internet 5.7m lang, 4to schwer und mit 320 PS bestückt!). Mein erster Gedanke – "wie soll ich nur mit diesem Megading von hier zum Hotel fahren??". Aber gut, Gepäck eingeladen, Navi angeschlossen und ab geht die Fahrt raus in die Großstadt. Um zum Hotel zu gelangen, war immerhin eine Fahrt quer durch LA bzw. Hollywood nötig, mit sehr viel Verkehr zur frühen Nachmittagszeit. Aber die Fahrt empfand ich entgegen aller Befürchtungen als äußerst angenehm und anhand des geniales Autos einfach traumhaft, nicht zuletzt begrüßen uns unterwegs auch gleich Los Angeles' Feuerwehr und Polizei in Einsatzfahrt. Speziell für meine Kollegen als Einspann gleich eine super Gelegenheit! Nach gut einer halben Stunde erreichen wir unser "Hollywood City Inn" ein Block unterhalb des Sunset Blvd. etwas östlich. Da ich schon 2008 in diesem Hotel nächtigte, kam mir sofort wieder alles bekannt vor.

Nach einer Verschnaufpause starteten wir erstmals zu Fuß Richtung Hollywood los, am Sunset Blvd. entlang über den Walk of Fame Richtung Zentrum, also zum Kodak und Mann's Chinese Theatre. Entlang dorthin zog sich die Strecke doch etwas in die Länge (etwa 2km), ist aber durchaus schaffbar und man sieht so einiges auf der Straße. Im "Zentrum" angelangt führte ich die Meute erstmals zu allen Sightseeing-Punkten, ehe wir dann im Kodak Theatre Komplex ein echt cooles Restaurant finden, in welches wir gleich einschneien – das "Mr. Rocketsson", ein echt uriges Burger-Restaurant in genialem 60er-Jahre Look mit ebensolcher Musik uvm. Dort gibt's unheimlich gute Burger und das Drumherum ist einfach kultig!

Wir machen uns wieder zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir erstmal eine Erholungspause einlegen. In den Abendstunden touren wir noch mit unserem Boliden durch Downtown LA und anschließend rauf zum Griffith Park Observatory. Aufgrund der Tatsache, dass zum einen ein enormer Andrang dorthin herrscht, alle Parkplätze besetzt sind und sehr viel Nebel vom Meer hereinzieht, drehen wir wieder um und fahren zurück ins Hotel, es ist bereits finster geworden. Die Temperaturen am heutigen Tag lagen bei etwa 23° C, Wolken und Nebel ziehen mit etwas Wind immer wieder vom Meer herein, wodurch es insgesamt alles andere als LA-üblich warm ist.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Thomas und Mike haben für heute den Besuch der Universal Studios eingeplant, Tom und ich wollen uns ein anderes Studio ansehen, da wir beide schon die Uiversal Studios kennen. Nach einem Frühstück im Hotel bringen wir die beiden zu den Studios und fahren zurück in die Stadt, wo wir zu allererst die Paramount Studios versuchen möchten. Dort winkt man uns leider ab, wir hätten vorher Tickets reservieren müssen, hatten wir aber leider nicht gewusst. Also Plan B, wir suchen nach einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt die Warner Bros. Studios im Norden LA's auf. Dort kann man sich auch kurzfristig anmelden und wir erhalten gleich für die nächste VIP Studio Tour um 10:15 Uhr unsere Tickets. Erster Programmpunkt ist ein Film über die Studios, wo wir sofort staunen, welche Filme aller schon in diesen Studios gedreht wurden, damit hätten wir nie gerechnet! Dann werden wir in Kleingruppen zu max. 10 Personen geteilt, jeweils mit einem Guide, der uns in einem Golfwagen-ähnlichen Gefährt durch die Studios fährt. Fotografieren ist erlaubt, Videofilmen leider nicht, aber immerhin! Die Tour ist äußerst spannend und lehrreich, wir fahren durch sämtliche Outside-Sets, wo ganze Straßenzüge – jederzeit anpassbar – nachgebaut sind.

Eigentlich hätte man mitschreiben müssen, welche Filme in welchen Sets gedreht wurden, es war wahnsinnig interessant und so manche Kulisse kommt uns wieder bekannt vor, sei es Batman, Emergency Room, Friends oder Police Academy. Im Programm inkludiert ist ebenso der Besuch des Fahrzeugmuseums, wo etliche Original-Filmfahrzeuge wie der "Rumbler" aus Batman, Fahrzeuge aus Scooby Doo und Harry Potter oder Matrix und Gran Torino ausgestellt sind. Weiter geht die Tour zu einer Soundstage, wo aktuell "Two and a half Man" gedreht wird. Dort müssen jedoch alle Kameras usw. weggesperrt werden, hier ist kein Fotografieren erlaubt. Wir stehen mitten im Filmset dieser Serie, wo unheimlich viel zur Entstehung und Ausstrahlung der Serie vermittelt wird. Zuletzt führt die Tour ins Museum, wo Filmkulissen und Kostüme von verschiedensten Filmen ausgestellt sind, wie etwa Batman oder Harry Potter. Rund 2,5 Stunden dauerte die Tour, war aber jeden einzelnen Cent wert!

Fahrerwechsel, jetzt darf Tom fahren. Ich schlage vor, dass wir mit dem Auto Richtung Norden der Küste entlang fahren, also suchen wir den schönsten Weg über den Highway No. 1 Richtung Malibu rauf, immer dem Strand entlang. Unterwegs stoppen wir in Malibu bei einem "KFC", wo wir ein gutes Mittagessen genießen. Nicht weit entfernt entdeckt Tom beim Fahren eine einsam gelegene Feuerwehrstation, wo wir sofort stehen bleiben. Es ist die brandneue Station 56 des Ventura County Fire Departments, welches sich hier direkt an der Rayonsgrenze zum LaCOFD befindet. Los ist hier nichts, weshalb wir anfangs skeptisch ums Gebäude gehen, ob hier überhaupt wer Dienst versieht. Doch da geht auch schon die Türe auf und wir geben uns als "Firefighter's from Austria" zu erkennen, woraufhin wir natürlich sofort reingebeten werden und allen Crewmembern vorgestellt werden. "Allen" ist gut, hier versehen nämlich nur insgesamt drei Leute (beruflich!) mit zwei Fahrzeugen ihren Dienst. Es ist eine kleine Einheit, erzählt man uns, daher gibt es hier nur eine Drei-Mann-Besatzung (darunter eine Frau). Man führt uns durch alle Räumlichkeiten und natürlich auch zu den Fahrzeugen. Gerne stellt man auch beide Trucks vor die Station, ideal für super Fotos. Es hat den Anschein, dass man sich hier über Besuch aus dem Ausland sehr freut, ansonsten wird hier manchmal wahrscheinlich wohl nicht sehr viel los sein, wie sie auch selbst sagen.

Nach einem großen Danke und einem Gruppenfoto fahren wir wieder weiter Richtung Norden, ehe wir Camarillo und in weiterer Folge Point Mugu erreichen. Bei der dortigen N.A.S. (Naval Air Station) entdecken wir ein kleines Freilichtmuseum, wo wir eine F-4 und F-14 sowie verschiedene Raketentypen besichtigen können. Nebenan am Flugplatz übt eine E-2 Hawkeye Starts und Landungen. Mittlerweile ist es schon später Nachmittag, also begeben wir uns auf die Rückfahrt, welche uns weiter nordöstlich an riesigen Obstplantagen vorbei über Thousand Oaks über die Santa Monica Mountains zurück nach LA führt, wo wir gegen 19:00 Uhr im Food Court der Universal Studios wieder auf Mike und Thomas treffen, unser Abendessen wollen wir nämlich dort in meinem absoluten Restauranttipp "Bubba Gump Shrimp Co." speisen. Es ist ein wahrlich kultiges Restaurant mit Meeresküche und typisch US Food, im Restaurant sind überall Kulissen aus dem Film "Forrest Gump" zu finden. Später im Dunkeln starten wir erneut einen Versuch beim Griffith Park Observatory, diesmal erlangen wir auch einen Parkplatz. Die Sicht auf LA bei Nacht ist trotz erneutem Nebel und Wolken gigantisch, ein riesiges Lichtermeer...Das Wetter auch heute wieder teils bewölkt mit vielen Temperaturunterschieden – je nach Bewölkung.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Heute hab ich den Mulholland Drive gewählt, um den Jungs etwas aus LA's schickeren Vierteln zu zeigen. Wir fahren also (heute fährt Thomas) von der US 101 über die Hollywood Hills den Mulholland Drive entlang durch die schicken Gegenden am Kamm der Hollywood Hills. Unterwegs stoppen wir bei Fire Station 108, wo wir uns einige Zeit mit interessanten Gesprächen mit den dortigen Feuerwehrmännern aufhalten und uns die Häuser der umliegenden Stars gezeigt werden. Die Fahrt führt dann weiter über den Coldwater Canyon, den Sunset Blvd., Beverly Hills und Bel Air runter nach Santa Monica zum Strand. Am Santa Monica Pier gibt's einige zu sehen. Auch eine ältere Dame – sie ist seinerzeit aus Österreich in die USA ausgewandert – wird hier auf uns aufmerksam und erzählt uns viel aus ihrer Vergangenheit. Neben einem Rundgang am Sandstrand nutze ich auch die Gelegenheit, kurz die Füße in den Pazifik zu strecken, aber entgegen 2008 ist das Wasser relativ kalt und auch die Lufttemperatur gerade mal irgendwo bei 20° C. Nach Santa Monica fahren wir rüber nach Venice Beach, wo wir viele Meter entlang der berühmten Strandpromenade ablegen. Hier gibt's einfach unheimlich viel zu sehen, hipp, schräg und verrückt...

Am Rückweg zum Auto kommen wir noch an einem Feuerwehreinsatz vorbei, wo eine LAFD Tiller Ladder und ein Rettungswagen zu einem EMS Einsatz (gestürzter Radfahrer) ausgerückt sind. Der Weg führt uns nun nach einem Essensstopp bei KFC durch einen Tipp der Kollegen von Fire Station 108 nach Hollywood zur Station 27, die einige Fahrzeuge beherbergt, etwa zwei Engines, einen Rescue Truck, eine Tiller Ladder, ein Command Car und Rettungsfahrzeuge. Auch hier zeigt man uns natürlich wieder die Räumlichkeiten und wir decken uns wieder mit T-Shirts ein. Auf der Rückseite der Wache ist eine Polizeistation untergebracht. Ich war anfangs noch skeptisch, aber wir entschieden uns doch, reinzugehen und ich fragte am Front Desk, ob es für uns möglich wäre, einmal ein US Polizeifahrzeug von innen zu sehen. Zu meinem Bewundern sprach die Dame am Desk plötzlich deutsch, sie war sichtlich erfreut und überrascht und wollte uns natürlich sehr gerne ein Auto zeigen. Sie war vor längerer Zeit schon aus Deutschland in die USA ausgewandert und ist nun Polizistin beim LAPD. Sie holt schnell eine Kollegin zur Vertretung, verschwindet im Gebäude und fährt schon wenig später mit ihrem neuesten Polizeifahrzeug vor der Station vor. Jedes Detail wird uns netterweise erklärt, unter anderem die neue Technik, mit der vom Fahrzeug aus mittels Detektoren die Kennzeichen der umliegenden Fahrzeuge gescannt und überprüft werden können. Auch das ist für uns wieder ein absolutes Highlight, auch polizeimäßig einiges zu sehen. Als Erinnerung schenkt sie uns jedem ein Abzeichen des LAPD, wir haben zum Glück ebenso ein österreichisches Polizeiabzeichen mit. Das Wetter ist heute übrigens schon freundlicher bei etwa 27° C und Sonnenschein.

Als letzter Programmpunkt setze ich ein letztes Mal unsere Karosse in Bewegung Richtung Süden in den Stadtteil Carson, wo ich den Kollegen die bekannte Feuerwache 127 zeigen möchte, auch bekannt aus der Fernsehserie "Notruf California" bzw. "Emergency!" aus den 70ern. Leider hält uns der Stau auf den Highways etwas auf, wodurch sich die Fahrt etwas in die Länge zieht, zum Glück wusste ich die Lage der Wache jedoch noch auswendig, das ersparte uns die Wegsuche. Aber letztlich kommen wir auch dort an und machen einige Erinnerungsfotos, bevor wir schon Richtung Flughafen unterwegs sind. Die Autorückgabe fällt mir persönlich schwer, rund 300 Meilen (ca. 480km) hat uns unser Suburban chauffiert, ein echtes Traumauto für meinen Geschmack! Am Flughafen genießen wir noch ein Abendessen bei "Chilis" und sitzen wenige Zeit später auch schon in der Boeing 737 am Weg Richtung Washington D.C. Dulles Airport – gestartet um 21:05 Uhr und nach rund 4,5 Stunden über Nacht gelandet um 04:30 Uhr. Trotz des Nachtflugs und der drei Stunden Zeitverschiebung verging der Flug rasend schnell und spart uns eine Hotelnacht.

Freitag, 2. Juli 2010

Etwas früher als geplant landen wir im Morgengrauen am Dulles Airport, welcher rund 40 Meilen (ca. 65km) außerhalb von Washington D.C. in Virginia liegt. Die Fahrt nach D.C. übernimmt Mike – diesmal steht uns aus der gebuchten kleineren Kategorie "Standard SUV" ein Ford Explorer zur Verfügung. Nach kurzer Fahrt sind wir auch schon beim Hotel "Red Roof Inn" nahe Chinatown angelangt. Wir bringen zuerst alles Gepäck in unser Zimmer, ehe ich uns dann mit dem Auto chauffiere, wir starten gleich zuerst am Pentagon vorbei nach Arlington zur "Arlington National Cemetery", dem bekannten Militärfriedhof auf der anderen Seite des Potomac-Flusses. Das Wetter hat sich gegenüber Los Angeles sehr geändert, es ist drückend heiß jenseits der 30° C Marke. Auch hier kenne ich noch die Gegebenheiten aus unserem Besuch im Jahr 2004, weshalb uns der erste Weg rauf zum "Tomb of thek unknown Soldier" führt, also zum Wachwechsel am Grab des unbekannten Soldaten. Eine sehr imposante Zeremonie, die hier stündlich abgehalten wird, wenn die Ehrenwache die Soldaten am Grab ablöst. Hier haben die Amerikaner ein Gespür, wie man mit Ehre und Respekt die Gefallenen der Kriege ehrt, das ganze natürlich sehr stilvoll dargestellt!

Wir touren weiter zu Fuß natürlich durch den ganzen Friedhof vorbei an den Ruhestätten der Präsidentenfamilie Kennedy und den verschiedenen Grabstätten und Gedenkstätten aus den Kriegen, ehe wir ganz im Osten des Friedhofs anlangen, wo etwas außerhalb des Friedhofs das "Iwo Jima Memorial" liegt, jene berühmte Szene aus dem 2. Weltkrieg, bei der US Marines am Schlachtfeld die US Flagge hissen. Der Rückweg zum Auto führt wiederum durch einen Großteil des Friedhofs, das gesamte Areal besteht eigentlich nur aus Gräbern und weißen Kreuzen, eine wahrlich nachdenklich stimmende Szenerie, doch ein absolutes Muss für mich bei einem Washington D.C. Besuch!

Mit dem Auto geht's zurück zum Hotel in die dortige Tiefgarage, ehe wir nach einem Frühstück beim nahen Burger King zu Fuß unsere Stadtrunde starten. Zum Mittagessen entscheiden wir uns für ein tolles Fast Food Restaurant, wo es Burger und für mich einen Riesen Hot Dog gibt. Über den Capitol Hill wandern wir über die riesige Parkanlage Richtung West, der "Mall" entlang. Dort findet heute – einen Tag vor dem Independence Day – ein riesiges Fest mit unheimlich vielen Besuchern statt. In der fast schon unerträglichen Mittagshitze macht uns jetzt schon die Tour ob des noch bevorstehenden Weges etwas Kopfzerbrechen, aber wir halten am Plan fest. Vorbei am großen "Washington Monument", dem riesigen Obelisken, gehen wir weiter an den verschiedenen Kriegsdenkmälern wie etwa dem World War II Memorial oder dem Vietnam- und Korean War Memorial zum Lincoln Memorial, dem weißen Palast, in dem sich die Statue des sitzenden früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln befindet. Eine kurze Rast und viele Getränke braucht es, ehe wir wieder aufbrechen, der Rückweg führt zunächst zum Weißen Haus und weiter über die Pennsylvania Avenue zurück zum Capitol. Dort haben wir Glück, einen Tag vor der großen Show zum Independence Day probt gerade (meinen Recherchen nach) Reba McEntire ihren Auftritt und zaubert mir mit einen stimmvoll betonten "God Bless America" eine echte Gänsehaut...Was war das nur für ein geniale Stimmung direkt vor der Kulisse des Capitols mit dieser Hintergrundmusik, ein Traum! Unsere Füße schmerzen schon mehr als stark, die Luft ist bei der Hitze auch schon raus, also beschließen wir, Richtung Hotel zu gehen und kehren unterwegs noch bei der Chinatown Fire Station ein, wo Rescue 1 und Engine 2 stationiert sind. Glücklicherweise befindet sich direkt gegenüber eine lässige Sports Bar, wo wir draußen im Gastgarten noch das hektische Treiben auf der Straße und bei der Feuerwehr genießen. Zurück im Hotel lassen wir den lauen Abend noch im Irish Pub unterhalb des Hotels ausklingen.

Samstag, 3. Juli 2010

Durch mein Interesse an den US Feuerwehren und meine Modellfahrzeuge ist mir das Kentland Fire Department kein Unbekanntes. Es liegt gerade mal rund 15mi (ca. 25km) außerhalb von Washington D.C., weshalb ich einen Besuch dort eingeplant habe. Das Besondere an dieser Fire Station – nur mit freiwilligen Mitarbeitern – mit ihren weißen Fahrzeugen ist, dass sie zum einen "the most busiest Fire Station in the USA" (also die meistbeschäftigtste Feuerwehr in den USA) ist, zum anderen sehr für seine aggressive Feuerwehrtaktik bekannt ist. Die Wache des Kentland FD bearbeitet an guten Tagen rund 20 Einsätze, wurde uns erzählt! Dabei ist es dann doch bewundernswert, dass die Einsatzcrew zu 100% (entspricht ihrem Motto "100% Volunteer 100% of the Time") aus Freiwilligen besteht, die großteils hier auf der Wache ihren Lebensalltag verbringen. Tagsüber arbeiten viele in den großen Berufsfeuerwehren rundum, danach versehen sie hier ihren Dienst und haben Freude daran, für sie ist es eine Berufung!

Wir machen uns also nach einem Starbucks-Frühstück auf den Weg Richtung Kentland, die Fahrt dauert gerade mal eine halbe Stunde. Als wir Richtung Zielpunkt lt. Navigationsgerät gelangen, erkenne ich sofort die markante Firestation an der Kreuzung. Doorbell gab es hier keine, vorsichtig tasten wir uns also durch das offene Tor der Fahrzeughalle und klopfen an die Tür des Mannschaftsraumes, wo gerade einige Firefighters sitzen. Wir stellen uns wieder vor und werden sofort sehr herzlich aufgenommen. Ein Kollege wird sofort vergattert, uns die ganze Wache zu zeigen. Alleine schon die Wache ist ein typisch amerikanisches Unikum, genauso stellen wir uns das vor. Überall sind Fundstücke von den Einsatzstellen zu finden, Memorials zu 9/11, wo die Jungs aus Kentland ebenso an den Aufräumarbeiten beteiligt waren und die ganz typischen Räume einer US Feuerwache. Im Mannschaftsraum außerdem zwei Bekleidungsspinde ihrer im Einsatz umgekommenen Kameraden, mit deren Einrichtung und Aufmachung äußerst beeindruckend ein Andenken an die Zwei gesetzt wurde. Letztlich gelangen wir wieder zum interessantesten Punkt unserer Tour, der Fahrzeughalle. Das Kentland FD besitzt fünf Fahrzeuge, darunter 2 Engines, eine Rescue Engine, eine Tower Ladder und einen Mini Pumper.

Man zeigt uns die Fahrzeuge und ihre Eigenheiten und lässt uns völlig frei in und auf den Fahrzeugen Platz nehmen, um die besten Fotos zu erhaschen. Zwischendurch bliebt genug Zeit für Fachgespräche mit den Firefightern, insbesondere interessieren sie immer wieder die vielen Unterschiede unserer Feuerwehrsysteme. Auf unseren Wunsch stellt man uns auch die beiden Engines und den Truck vor die Türe, mit laufendem Motor und eingeschaltetem Signallicht. Das ergibt wahrlich einmalige Fotos! Natürlich wollen wir uns für diese zwei echt interessanten und tollen Stunden dementsprechend bedanken und schenken den Jungs neben einigen unserer Patches auch einen eigens von Mike mitgebrachten historischen Feuerwehrhelm. Was den Firefightern aus Kentland natürlich eine besondere Ehre ist, wir machen einige Gruppenfotos und sehen nachher sogar einen eigenen Bericht über unseren Besuch auf ihrer Homepage, auch für uns eine große Freude.

Zwei aufregende Stunden sind vorüber, wir setzen uns also mit reichlich Patches und T-Shirts des Kentland FD bepackt wieder ins Auto und starten unsere Tour Richtung New York City. Vorher halten wir noch in der Anne Arundell Shopping Mall, wo wir uns bei "Wendy's" ein hervorragendes Mittagessen gönnen. Die Fahrt führt uns dann entlang der I-95 North rauf in Richtung New York City. Einen geplanten Walmart-Besuch, um ihnen auch einmal solch eine Supermarkt-Dimension zu zeigen, fällt leider ins Wasser, da uns das Navi nur zu einem nicht existenten Walmart führte. Also geht's rauf direkt bis nach Staten Island, ehe wir über die Verrazano Bridge Brooklyn erreichen. Unser Ziel zur Autorückgabe ist aufgrund der durchgehenden Öffnungszeiten der JFK Airport in Queens, wo wir gegen 19:00 Uhr eintreffen. Die Rückgabeformalitäten sind auch hier wieder schnurstracks erledigt, vom Flughafen bringt uns ein Taxi dann direkt nach Manhattan ins Hotel für die nächsten Tage – das "Marrakech Hotel" in der 113th Street, Ecke Broadway, also in der Upper Westside. Dort langen wir dann in den frühen Abendstunden auch schon ein und pausieren erstmal. Mein Gedanke ist derweilen, wie wir diesen ersten Abend in New York City mit drei Menschen verbringen, die noch nie in dieser Stadt waren. Was hinterlässt da mehr Eindruck als der Times Square? Also nehmen wir die Subway (unsere "Haus"-Linien nach Downtown) sind die Linien 1, 2 und 3. Als wir von der U-Bahn-Station aussteigen und die Stiegen hinauf direkt am Times Square stehen, kommen die drei aus dem Schauen nicht mehr heraus. Das ist der ideale Ersteindruck dieser Stadt für Erstbesucher!

Wir gehen erstmal nach Norden den Times Square rauf und biegen dann in der 50th Street Richtung Osten und gehen zum Rockefeller Center. Da heute der Tag vor dem Independence Day ist, ist ja die Spitze des Empire State Buildings in den Landesfarben rot-weiß-blau beleuchtet, deshalb möchte ich gleich heute Nacht rauf auf das "Top of the Rock". Gegen 22:30 Uhr sind wir am Rockefeller Center, bei der Kassa unser erstes tolles Erlebnis. Die Dame an der Kasse registriert zufällig unsere Fire Department T-Shirts, woraufhin sie uns gegen Vorlage unserer Ausweise nur den halben Ticketpreis verrechnet, mit der Vergünstigungskategorie "FDNY, NYPD, Military"! Bis knapp um Mitternacht sind wir dann am Dach, dem "Top of the Rock", die Aussicht ist wiederum genial, einfach traumhaft und mit dem ESB in Landesfarben einfach unvergesslich.

Im Anschluss an dieses Erlebnis gehen wir zurück zum Times Square und kehren noch im Restaurant "Applebee's" ein, wo wir uns ein gutes (Spät)-Abendessen aus Steak und Burgern genehmigen, es schmeckt hervorragend und ist auch preislich trotz der zentralen Lage absolut im Rahmen. Das Wetter ist übrigens hier in New York City nicht viel anders als in der D.C. Area. Dieser Tage erlebt der Nordosten hier einen Hitzerekord, die Temperaturen liegen diese und die nächsten Tage immer knapp über 100° Fahrenheit, also rund 38° Celsius!

Sonntag, 4. Juli 2010

Independence Day – der Unabhängigkeitstag! Für mich mittlerweile schon zum zweiten Mal in New York City! Als ideales Frühstücksrestaurant entpuppt sich unterhalb unseres Hotels die Starbucks-Filiale! Die vielen zurückgelegten Kilometer und die Hitze der letzten Tage machen auch uns mittlerweile zu schaffen, weshalb wir heute diesen Sonntag zum Ausspannen nutzen. Also gehen wir vom Hotel zu Fuß in den Central Park und durchqueren ihn erstmal Richtung Süden und verbleiben am "Great Lawn" - eine schöne Liegewiese inmitten von Baseball Fields, auf der wir unsere Decken aufbreiten und erstmal für drei Stunden rasten – eine willkommene Abwechslung.

Gegen 17:00 Uhr gehen wir zurück ins Hotel und machen uns frisch für den Abend bzw. die große Fireworks Show. Mit der Subway fahren bis zur 42nd Street, wo wir uns erst noch bei "Schnippers" ein Abendessen munden lassen, ehe wir nach Westen zum Hudson River rübergehen. Gegen 18:00 Uhr sind schon sehr viele Menschen hierhin unterwegs, weshalb auch die Polizei schon im Großeinsatz steht und die Straßen für PKW's abriegelt. Gesperrt ist dieses Jahr hier am Hudson die 12th Avenue, also die westlichste Straße Manhattans. Man hält jeweils eine Richtungsfahrbahn für Einsatzkräfte frei, in der anderen Richtung stehen auf rund 30 Straßenblocks Länge die beiden Spuren den Besuchern zur Verfügung, also locker mehreren hunderttausend Menschen. Wir suchen uns auf der großteils noch freien Fläche einen guten Platz in erster Reihe. In den kommenden zwei Stunden, die es noch bis zum Start zu warten gilt, füllt sich er Platz allmählich. Was jedoch sehr positiv auffällt, die Amerikaner drängeln überhaupt nicht. Jeder lässt um sich genügend freien Platz und niemand drängt sich vor. Man kommt auch sehr schnell mit seinen "Nachbarn" ins Gespräch.

Alles in allem vergeht die Zeit wie im Flug, ehe mit den ersten Programmpunkten die Feuerlöschboote des FDNY mit ihrer Wassershow auffahren, leider jedoch etwas verdeckt durch die Circle Line Gebäude. Im Anschluss folgt ein Überflug einer Hubschrauberstaffel des NYPD, knapp gefolgt von vier F-15 Kampfflugzeugen der US Air National Guard. Gegen 21:00 Uhr – kurz vor Beginn der Show – sind die Flächen schon bis auf den letzten Platz mit Besuchern gefüllt – und wir werden alle von der Polizei gebeten, aufzustehen und gleich alle unsere Gegenstände zu verstauen, um nach Ende der Show der Menge ein geordnetes Gehen zu ermöglichen, ohne sich gegenseitig zu blockieren – ein gutes System bei dieser Besuchermenge. Die Show beginnt – von sechs Booten aus werden in den nächsten 30 Minuten nicht weniger als 120.000 Raketen abgefeuert, ein wahres Spektakel. Nachdem ich schon 2006 am East River damit verbracht habe, alles auf Fotos und Videos zu bannen, möchte ich diesmal die ganze Show einfach nur auf mich wirken lassen, es ist wieder ein einmaliges Spektakel. Mit der letzten (mächtigen) Salve an Raketen ist das ganze Schauspiel auch schon zu Ende, die Menge löst sich relativ rasch auf und verläuft sich schnell in den vielen Abgangsstraßen. Wir bleiben noch ein bisschen und beobachten die Menge, dabei kommen wir auch noch ins Gespräch mit drei wartenden Polizisten, mit ihnen haben wir noch einigen Spaß und dürfen uns ein paar Mal ordentlich auf die Schaufel nehmen lassen, wie es sich halt für uns Touristen gehört. Gegen 02:30 Uhr sind wir dann im Bett... Auch heute wieder lagen die Temperaturen um die 38° C.

Montag, 5. Juli 2010

Erst um 10:00 Uhr schaffen wir es, munter zu werden. Der erste Weg führt nach natürlich wieder durch die Starbucks-Filiale, ehe wir mit der Subway (die Subway Station liegt übrigens direkt neben dem Hotel) hinunter in den Financial District fahren – zur Bowling Green Station, gleich in der Nähe der bekannten Stier-Statue der Börsianer. Über die Wall Street vorbei an der Börse und der Trinity Church kommen wir auch schon zum Ground Zero bzw. der World Trade Center Site, wo mittlerweile schon fleißig gebaut wird. Am Tenhouse, der Fire Station von Engine 10 und Ladder 10 warten wir einige Zeit auf einen evt. Einsatz, doch die Tore bleiben leider geschlossen. Aus Respekt und "Mitleid" gegenüber den Kollegen vom Tenhouse werden wir nicht die Wache besuchen, da sie ohnehin tagtäglich von hunderten Touristen und Schaulustigen gequält werden, weshalb wir hier nicht auch noch auftricksen wollen, da besuchen wir lieber andere Wachen weiter außerhalb. Gleich neben dem Tenhouse befindet sich das 9/11 Memorial Museum, das wir hier besuchen. Zu sehen sind etliche Fundstücke vom Ground Zero, seien es Flugzeugteile, Kleidung und persönliche Gegenstände oder auch Gebäudeteile. Natürlich auch unzählige der Steckbriefe, die Angehörige seinerzeit an die Zäune gepinnt haben, ganze Wände sind hier noch damit ausgestellt. Ein Video und ebensolche Fundstücke zeigen die Arbeit der Feuerwehr und der weiteren Einsatzkräfte, ein Memorial gilt ebenso den 343 gefallenen Feuerwehrmännern. Für mich persönlich, wo ich mich sehr viel mit 9/11 und insbesondere dem Feuerwehreinsatz und den Schicksalen dadurch befasst habe, war der Besuch dieses Museums sehr ergreifend, ich bin dann rausgegangen, weil ich es nicht mehr viel länger drin aushielt, als all die Erinnerungen an diesen Tag wieder hochkommen. Wir gehen weiter Richtung Norden in die Duane Street, wo wir Firestation E7/L1/B1 besuchen. Leider ist mein Bekannter aus meinen Besuchen im Jahr 2006 mittlerweile im Ruhestand.

Der Weg führt uns weiter mit der Subway zur Spring Street, wo wir das Fire Museum besuchen möchten, leider ist es aufgrund der Feiertage noch gesperrt. Nächster Programmpunkt wäre die USS Intrepid gewesen, leider sind wir schon relativ spät dran, eine Stunde vor Betriebsschluss lohnt sich ein Besuch nicht mehr. Also statten wir nach einem längeren Fußmarsch in der prallen Sonne Engine 34 und Ladder 21 in Hells Kitchen einen Besuch ab, auch hier hatte ich 2006 schon mehrfach vorbeigeschaut. Einige Zeit verweilen wir hier im Gespräch mit den Jungs, ehe wir weiter in Richtung Firestation von Rescue 1 aufbrechen, wo wir auch wieder die Wache und das Fahrzeug ausgiebig besichtigen. Am Weg zur Subway kommen wir noch an einem EMS-Einsatz von Engine 34 vorbei, die wir vorhin erst besuchten. Auch hier gabs dann noch einigen Gesprächsstoff mit der Crew, während sie auf die Ambulance warteten. Mit der Subway fahren wir nun ganz an die Südspitze zur Staten Island Ferry. Wir erwischen gerade noch die nächste Fähre und begeben uns auf die kurze Tour rüber nach Staten Island, vorbei an der Statue of Liberty, der Freiheitsstatue. Für mich ein viel einfacherer, kostensparenderer und weit weniger Zeit benötigender Weg, die Statue zu sehen. In Staten Island steigen wir gleich wieder in die nächste Fähre um, die zurück fährt. Mittlerweile geht die Sonne direkt hinter der Freiheitsstatue unter – tolle Fotos werden das! Über die Wall Street gelangen wir wieder zur Subway, mit der wir bis zur 14th Street fahren, wo wir in ein gutes Restaurant einkehren. Letzter Temperaturrekord übrigens 103° Fahrenheit, also nicht weniger als 39,4° Celsius!

Dienstag, 6. Juli 2010

Heute geht's mit der Subway runter zur Wall Street, wo wir uns am World Trade Center in der dortigen Bäckerei ein Frühstück besorgen. Am Tenhouse haben wir diesmal Glück und erhaschen einige Fotos und Videos bei einer Einsatzausfahrt, nachdem sie gerade erst von einem Einsatz storniert wurden. Mit der Subway geht's rauf zur 42nd, von dort gehen wir wieder nach Westen zur USS Intrepid, dem bekannten Flugzeugträger-Museum. Dort verbringen wir rund zwei Stunden, besuchen die Concorde und das U-Boot "Growler" und natürlich die Decks der Intrepid. Gleich in der Nähe der Intrepid essen wir zu Mittag dann im "Market Diner". Die U-Bahn bringt uns anschließend wieder von der 42nd zur 5th Avenue rauf, wo unser erster Programmpunkt die FDNY Firezone ist. Ein Museum, Brandschutzerziehungsprojekt und Shop zugleich. An den Wänden sind hunderte von Feuerwehrpatches von Besuchern aus der ganzen Welt angebracht, auch mein Oö. Feuerwehr-Korpsabzeichen, dass ich 2006 mitgebracht habe, hängt noch immer hier. Wir lassen natürlich auch einen Traun-Patch hier, ehe wir nach ein paar Einkäufen im Shop wieder weiterziehen. Die 5th Avenue rauf geht's zum Old Plaza Hotel und zu FAO Schwarz. Mit der Subway geht's zuletzt runter in die Canal Street. Wir touren durch Chinatown, die Canal Street bis ganz nach Osten, wo wir die Feuerwache Engine 9, Ladder 6 und Satellite besuchen. Viele Fotos schiessen, ein bisschen mit den Jungs quatschen und am Funk den Gesprächen der Kameraden lauschen, die gerade einen Großbrand weiter entfernt bekämpfen. Abends dann geht's direkt zurück ins Hotel, der Tag war auch heute wieder bei 39° C extrem und wir sind mehr als hundemüde!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Nach dem obligatorischen Starbucks Besuch bringt uns die Subway runter zur Penn Station, von wo aus wir zu Fuß zeitig in der Früh Richtung Empire State Building aufbrechen. Das ESB ist eigentlich fast nur relativ früh zu machen, wenn man nicht mehrere Stunden in der Warteschlange warten will. Oben sind wir schnell, wir buchen die Tickets neben dem üblichen 89th Floor auch für den 102nd Floor. Eine gute Stunde verbringen wir bei relativ klarem Wetter oben, haben somit New York City bei Tag und Nacht von oben aus gesehen. Weil wir irrtümlich den falschen Subway-Stationsabgang erwischt haben und die Metrocard schon durchgezogen hatten, woraufhin sie immer eine Zeit lang gesperrt ist, nehmen wir ein Taxi runter Richtung Broadway und Chambers Street. Nachdem wir noch die Fire Station von Ladder 8 – hier wurde seinerzeit "Ghostbusters" gedreht – besuchen und an einem groß abgesperrten Filmdrehort vorbeikommen, starten wir in der Chambers Street eine Shoppingtour, werden aber nicht sehr fündig. Die Straße ist auch nicht mehr das, was sie vor 6 Jahren mal war. Weil wir ja gleich um die Ecke sind, wandern wir rüber zur Brooklyn Bridge, drehen jedoch schon vor der Mitte der Brücke aufgrund der sengenden Hitze wieder um.

Wir teilen uns auf, Tom und Thomas möchten ins Hotel fahren und eine Pause einlegen. Mike und ich gehen zu Fuß über den Broadway nach Chinatown und weiter nach Little Italy, dort sieht es mit dem Shoppen schon besser aus und es lassen sich genug Souvenirs und Bekleidung für Zuhause kaufen. In Little Italy möchten wir bei einem der vielen italienischen Restaurants Pizza essen und entscheiden uns für das erste ansprechend aussehende Lokal. Als wir Getränke bestellt haben, sehen wir jedoch erst, dass es ausgerechnet hier keine Pizzen gab, nur Pasta usw. Also werden es Spaghetti...Über die Centre Street gehen wir Richtung Norden – eine witzige Gegend hier, entlang der vielbefahrenen Straße gibt es nacheinander nur Lampengeschäfte und Shops, die gebrauchte Kücheneinrichtungen anbieten, nichts aber auch gar nichts anderes – und das entlang etlicher Blocks. Wir steigen also in die Subway und fahren rauf zur Grand Central Station, von wo aus wir zu Fuß Richtung Times Square spazieren. Dort herrscht extrem dichtes Treiben, am Platz bei der "Tribüne" feiern gerade einige spanische Fans, deren Mannschaft bei der Weltmeisterschaft gerade ein Spiel gewonnen hat. Nun geht's auch für uns ab ins Hotel – die Temperatur heute liegt auch wieder jenseits der 35° C.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Heute ist ein großer Feuerwehrtag angesagt! Phil kenne ich bereits seit meinem Urlaub im Jahr 2006, nachdem er mir über ein Internet-Feuerwehrforum angeboten hat, mir das FDNY zu zeigen. Auch diesmal hat er sich trotz seiner 77 Jahre wieder gerne bereit erklärt, uns herumzuführen. Um 9.00 Uhr holt er uns mit seinem PKW vor dem Hotel ab, er hat schon ein dichtes Programm vorbereitet. Vorher zieht jedoch ein Feuerwehreinsatz am Broadway unsere Aufmerksamkeit auf sich. Unser erster Stopp ist dann gleich in der Nähe - beim Riverside Park. Dort ist ein großes Memorial zu Ehren der Feuerwehrleute gebaut worden. Weiter geht die Tour einige Blocks zu Engine 37 bzw. Engine 40, die gerade dort parkt. Gleich um's Eck liegt die Cathedral of St. John the Divine, die uns Phil gerne zeigen möchte. Eine wirklich beeindruckende, schöne und vor allem riesige Kirche. In der Kirche selbst ist ein FDNY Memorial, das zu Ehren von sieben gefallenen Feuerwehrleuten bei einem Brand in der Vergangenheit errichtet wurde. Phil erklärt uns auch einige Details zur Kirche, unter anderem zum Großbrand, der hier vor einiger Zeit die Bibliothek vernichtete.

Der erste Höhepunkt des Tages steht bevor – wir sind an der FDNY Fire Academy auf Randall's Island – der Feuerwehrschule – angemeldet. Dort werden wir von mehreren Kollegen empfangen bzw. sofort quer durch die ganze Schule getourt. Highlight unter anderem in der dortigen Bibliothek die riesige Code 3 Sammlung mit allen FDNY Modellfahrzeugen. Wir treffen dann auf einen der Dienst versehenden Chief's, der unsere Tour übernimmt. Er erzählt uns sehr viel zum einen über die Geschichte des FDNY, des historische Glocken-Alarmsystem, woraufhin er auch überleitete zu seinen Erzählungen, wie er den 11. September 2001 erlebte. Die Story ging teilweise richtig unter die Haut, er schilderte genau, wie er und seine Kollegen all diese Momente erlebten. Aber es war auch für uns äußerst interessant, einmal mit jemanden zu sprechen, der genau dies erlebt hat - und nicht nur die Erzählungen aus Fernsehen und Internet zu hören. Weiter auf unserer Akademietour dürfen wir noch bei einem "Hot Fire Drill" zusehen, also einer Übung mit echtem Feuer. Dabei lernen wir wiederum einiges über die New Yorker Einsatztaktik.

Wir werden noch als absolutes Highlight unseres Besuchs auf Randall's Island eingeladen, im FDNY Trucksimulator eine Runde zu drehen. So hat jeder von uns in der Fahrschule die einzigartige Möglichkeit, am 180° Rund-Um-Simulator eine Fahrt in einer echten Kabine eines Seagrave Feuerwehrfahrzeugs zu drehen und seine Einsatzcrew zum Einsatzort zu fahren. Was für ein Erlebnis, solch eine Möglichkeit hat man nur einmal! Von außen können übrigens die andren derweil mitverfolgen, wie ich mit meinem Truck durch NYC fahre. Mit diesen Eindrücken gestärkt zeigt man uns noch die restlichen Übungsstationen des Akademiegeländes, unterdessen werden einige Firefighter von Engine 248 auf uns aufmerksam, als wir gerade Fotos vor deren Engine machen. Ein Kollege bringt uns zuerst seinen Helm für einige Fotos, plötzlich schleppt er seine komplette Ausrüstung daher, damit wir auch stilecht am Foto sind! Unfassbar, Tom und ich nutzen die Gelegenheit, einmal in kompletter FDNY Montur (von den Stiefeln über Einsatzhose und -jacke über den Helm und Atemschutzgerät auf einem New Yorker Einsatzfahrzeug zu sitzen. Dies ist das zweite Mal, dass wir eine derart einmalige Möglichkeit bekommen! Wir bedanken uns auch hier wieder mit einigen Patches und Caps für diesen Besuch.

Der Zeitplan drängt, wir müssen weiter nach Brooklyn und fahren also mit Phil durch Brooklyn in den Süden nach Coney Island. Dort sind wir bei Fire Station Engine 318 und Ladder 166 angemeldet, die sich auch die "Kings of Neptune" nennen, da sie unmittelbar nahe am Strand stationiert sind. Da beide Fahrzeuge gerade zu einem Einsatz ausrücken, touren wir vorerst zum Strand, genauer gesagt zum MCU Ballpark, einem Baseballstadion der zweiten Liga. Dort ist ein großes Memorial für die am 9/11 gefallenen Feuerwehrleute, Polizisten und Sanitäter. Noch ein Happen bei "Nathan's Hot Dogs" (die berühmtesten Hot Dogs der Stadt) eingenommen und wir kehren wieder zu E318/L166 zurück. Wir werden dort wieder sehr klasse aufgenommen, man tourt mit uns durch die komplette Wache (und diesmal nicht nur den Bay-Floor, also das Erdgeschoss) inklusive aller Aufenthaltsräume, der Küche, der Schlafräume, einfach alles zeigt man uns voller Stolz. Währenddessen erneut ein Einsatz für E318, währenddessen wir in der Küche etwas trinken gehen. Auf der Pinnwand ist übrigens schon notiert "Late Afternoon: Firefighters from Austria will Stopp by..." – echt cool! Als Erinnerung erhalten wir auch hier einige T-Shirts.

Der letzte und zugleich spektakulärste Höhepunkt kommt nun noch. Phil hat ja bereits erzählt, dass wir heute Abend noch an der Parade des "Wounded Warrior Project's" teilnehmen werden, darunter konnten wir uns allerdings wenig vorstellen, ich selbst kannte es auch nur aus seinen Erzählungen und wenigen Fotos. Aber der Reihe nach, starten werden wir am Brooklyn-Ufer der Verrazano Bridge, wo wir auf die Kolonne warten. Bei der jährlichen Parade des "Wounded Warrior Project" werden im Kriegseinsatz verletzte US-Soldaten und Feuerwehrleute aus den Spitälern und Rehakliniken geholt und von und mit Feuerwehrleuten und Veteranen durch Brooklyn und Queens gefahren. Unterwegs danken die Bevölkerung und Einsatzorganisationen den Teilnehmern für ihre Verdienste, eine lt. Phil willkommene Abwechslung nach einer langen Krankenhaus- und Rehaphase für die Soldaten. Die Route führt dabei von Staten Island über die Verrazano Bridge durch Brooklyn's Süden nach Rockaway und Breezy Point in Queens. Eskortiert wird die Kolonne aus historischen und neuen Feuerwehr- und Polizeifahrzeugen dabei durch Polizeihubschrauber des NYPD in der Luft und durch zwei Feuerlöschboote des FDNY am Wasser. Wir parken ganz üblich direkt am Seitenstreifen des Highways gleich neben der dort stehenden Highway Police, Phil hat alles schon gemanagt. Als die Kolonne kommt, wird der komplette Highway (wohlgemerkt mitten in der Stoßzeit) abgeriegelt, sodass der Konvoi ungehindert passieren kann – mit lauten Sirenen und Gehupe. Unmittelbar darauf hängen wir uns mit Phil's Wagen direkt in den Konvoi ein, wir sind also plötzlich mittendrin.

Die Route führt vorbei an Coney Island rüber nach Queens, mittlerweile fliegen drei Polizeihubschrauber im extremen Tiefflug neben uns her, immer wieder winken und salutieren Polizisten und Feuerwehrleute aus der Luft und am Boden, wo sie mit ihren Einsatzfahrzeugen und riesigen US-Flaggen entlang der ganzen Strecke aufgestellt sind. Sie rufen, winken, salutieren, grüßen – es ist einfach eine Wahnsinnsszenerie, die hier ihren Lauf nimmt. Wir kommen in den Stadtteil "Breezy Point", den Anfang macht die lange Einfahrtsstraße in die Stadt, wo jeder Telefonmast mit einer US-Flagge geschmückt wurde. Ein Polizeihubschrauber donnert plötzlich von vorne über uns drüber, in geschätzten 30 Metern Höhe, in der Türe salutiert ein Polizist herab! Dann werden die Besuchermengen plötzlich immer dichter. Unser Konvoi erreicht Breezy Point, links und rechts der Straße stehen dicht gedrängt hunderte von Menschen, die uns mit US-Flaggen und vielen vielen selbsterstellten Transparenten zuwinken und zujubeln - mit den unterschiedlichsten Botschaften an die Soldaten und Feuerwehrleute wie etwa "Thanks for paying the Price", "You are not forgotten", "September 11, Never Forget", "God bless our Heroes", "Welcome Wounded Warriors", "Welcome Heroes" oder "We can't thank you enough" und vielem mehr. Vor allem die Kinder winken mit den Flaggen und Transparenten, ganze Kindergarten- und Schulklassen stehen an der Straßenseite, Familien und Kriegsveteranen stehen Spalier und ehren uns mit einem Salut.

Seit gut einer halben Stunde habe ich nun schon eine Gänsehaut, wie ich sie noch nie hatte. All diese nahegehenden Eindrücke und Erlebnisse hier, ich war selten so emotionell überwältigt wie in diesen Momenten. Aber nicht nur ich, alle vier kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, da wurde so manches Auge mehrmals feucht, wenn man all diese Menschen sieht, wie sie sich freuen und den Teilnehmern der Parade für ihren Einsatz danken. Den Rest gibt uns dann die "Pipes & Drums"-Gruppe (Dudelsackspieler des FDNY), die gerade "God Bless America" in einer einmaligen Melodie spielt. Diese Momente sind einfach unbeschreiblich und unvergesslich, zugleich emotional sehr nahegehend. Ähnliche Veranstaltungen wären in unseren Breiten alleine schon wegen des komplett unterschiedlichen Status eines Feuerwehrmanns oder Soldaten hier in Europa gar nicht denkbar. Die Strecke mit jubelnden Menschen überfüllten Straßen zieht sich nun gut 3 Kilometer durch Rockaway, ehe wir dem Ende der Parade entgegen kommen, zuvor noch einmal eine enorme Menschenmenge an der Straße. Auch Phil ist voll in seinem Element, seine US-Flagge zeigend, ist er sichtlich wieder beeindruckt von der Teilnehmern. Er ist übrigens auch unseres Wissens nach maßgeblich an der Organisation dieser Tour beteiligt. Das Ende der Strecke liegt nun in einer wahrlich traumhaften typisch amerikanischen ruhigen Wohngegend in Rockaway, genauer gesagt beim Belle Harbor Yacht Club, wo alle Teilnehmer zu einer gemütlichen Party eingeladen sind. Es gibt Unmengen an Sandwiches und Getränken, wir stehen inmitten einer großen Menge an Feuerwehrleuten und Chief's des FDNY, mit denen wir uns unterhalten und viel Spaß haben. Nach rund zwei Stunden heißt es jedoch Abschied nehmen, einer der schönsten Tage dieser Reise geht zu Ende. Phil bringt uns noch direkt zurück zum Hotel, wo wir uns natürlich dementsprechend tausend mal bedanken und ihm vermitteln möchten, was dieser Tag auch uns – und insbesondere die Wounded Warrior Parade – zu unserer Einstellung, was es heißt, ein Feuerwehrmann zu sein, vermittelt hat.

Freitag, 9. Juli 2010

Nach den vielen Gesprächen gestern Nacht noch über diesen unbeschreiblichen Tag starten wir den heutigen letzten Tag nach etwas Regen in der Früh gemütlich nach einem letzten morgendlichen Starbucks-Besuch mit der Subway zum Times Square. Hier steigen wir um in die Linie 7, die uns raus nach Queens nach Flushing bringt. Ich möchte den dreien auch außerhalb von Manhattan etwas zeigen, hier bietet sich Flushing bestens an. Gerade durch die im Freien fahrende "Elevated Subway" bieten sich tolle Blicke über Queens. Beim neuen "Citi Field Ballpark", dem Stadion der New York Mets (Baseball-Mannschaft) steigen wir aus der Subway aus und wandern durch den Flushing Meadows Park. Dort ist die riesige noch aus einer Weltausstellung bestehende "Unisphere", einer überdimensionale Erdkugel, zu sehen. Von dort aus geht es eine Runde durch den Park. Die sengende Hitze zwingt uns jedoch schon wieder zur Rückkehr zum Citi Field Ballpark, um wieder nach Manhattan zu fahren. Hier war ich übrigens bei meinem Besuch im Jahr 2006 noch im alten Mets-Stadium, das dem Neubau nun kürzlich weichen musste. Wir fahren also wieder mit der Subway retour zur 42nd bzw. zum Times Square und genießen nach einem letzten köstlichen Steak-Essen direkt am Times Square ein letztes Mal das hektische Treiben, erledigen noch ein paar letzte Einkäufe, unter anderem im dortigen "Toys R' us". Über die 7th Avenue geht's ein letztes Mal mit der Subway zurück ins Hotel, von wo aus uns ein Taxi zum JFK Airport bringt.

Dort sind die üblichen Formalitäten wiederum schnell erledigt, ein letztes Reisehighlight steht uns jedoch noch bevor. Wir legen die Strecke von New York City nach Paris mit einem brandneuen Airbus A-380 der Air France zurück. Eigentlich wäre der Start für 19:05 Uhr geplant gewesen, doch aus uns unbekannter Ursache musste wir 1,5 Stunden an unserer Position verweilen, ehe wir aufbrachen. Ich bin zwar lange Wartezeiten an den großen Flughäfen gewohnt, aber solange dauerte es noch nie. Der Flug selbst verlief super, die im A-380 eingebauten Bildschirme sind wahre Multitalente, man kann Unmengen an Spielen wählen, Kinofilme oder Serien ansehen, aus drei Live-Videokameras außen am Flugzeug wählen oder sich über die Flugstrecke informieren. Paris immer näher kommend wurde uns langsam aber sicher immer klarer, dass wir wohl trotz der kurzen Flugzeit von nur 8 Stunden unseren Anschlussflug nach Wien nicht mehr erreichen können. Leider kann auch die Crew hier nicht helfen, also heißt es nach der Landung sofort die Füße in die Hand nehmen und Richtung Anschlussgate zu laufen, der sich jedoch am anderen Ende das Flughafens befand. Es war locker ein Kilometer, den wir hier am schnellsten Weg mit allem Handgepäck zurücklegten, leider vergebens... Es war noch 9:30 Uhr morgens, also sofort zum Schalter der Air France und nach einem Ersatzflug gefragt. Anbieten konnte man uns einen Flug nach Wien jedoch nur mehr frühestens (und das nicht sicher) um 19:00 Uhr abends. Auch alle anderen von uns erfragten Destinationen in und um Österreich waren nicht verfügbar. Also muss Plan B her, wir müssen auf ein "dringendes Meeting der Feuerwehr am Abend", woraufhin die zwei Damen plötzlich dann doch witzigerweise vier Plätze um 11:35 Uhr für uns zaubern konnten, also schon in zwei Stunden. Der Tag war gerettet, als wir dann wirklich in besagtem Flieger nach Wien saßen, das wir dann auch gegen 12:30 Uhr erreichten. Abgeholt wurden wir dankenswerterweise wieder durch unseren Kollegen, der uns auch schon nach Wien brachte (danke!).